MIELENHAUSEN " Das freundliche Dorf am Bramwald" 
Ortsteil der Stadt Hann. Münden 

                                          

Dorfplatz
























Fotoalbum: Bilder aus vergangener Zeit, Seite 1, Seite 2, Seite 3, Seite 4, Seite 5, Seite 6

Säge/Zimmereiplatz Fa. Schröder  
Das Foto aus den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts zeigt den überdachten Zimmereiplatz der Fa. Schröder, aus Blickrichtung Dorfstraße Rischensiek - höhe ehemals Gasthaus Robert  Meyer. Auf diesem Platz wurden auf einer Säge Balken gesägt und Holzkonstruktionen gezimmert. Auf dem Platz befand sich auch eine Schrotmühle, die zum Schroten von Getreide für die Tierfütterung diente. Das Foto unten, von 1910, zeigt die Belegschaft der Firma.
Jugendtreff am Säge/Zimmereiplatz
Treffen am Säge/Zimmereiplatz Fa. Schröder"
Ein idealer Treffpunkt für die Mielenhäuser Jugend war dieser Platz  mitten im Dorf, am Anfang der 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Das Ambiente reizte die Jugendlichen -Sägeschuppen und das dort lagernde Bauholz- zu etwas Abenteuer, wahrscheinlich nicht ganz Störungsfrei durch Einwand des "Chefs" der Firma. Es ist durchaus  möglich, dass sich einige der abgebildeten Jungen erinnern!
Letzter Frühschoppen im Gasthaus zur Post
Das Foto vermittelt einen Eindruck über den traditionellen Kirmesfrühschoppen im Gasthaus Zur Post, in der damals noch selbstständigen Gemeinde Mielenhausen. Die Bürger/Innen des Dorfes feierten dort am 03. September 1972 zum letzten Mal die Kirmes. Organisiert wurde das Kirmes-Festprogramm von einem Festausschuss aus Mitgliedern der Chorgemeinschaft Luther, des KKSV Mielenhausen, des Tischtennisvereins und der Freiwilligen Feuerwehr. Mit der Einweihung des Dorfgemeinschaftshauses, am 12 September 1975,  wurde dieses Mittelpunkt dörflicher Veranstaltungen.
Aufstellung zum Kirmesumzug 1950
Das Foto zeigt einen mit Pferden bespannten Umzugswagen, dekoriert mit einer Erntekrone, beladen mit Mielenhäuser Damen und Gespannführer Alfred Surup.
Die Aufstellung zum Umzug erfolgte auf der Wiese gegenüber dem Grundstück der Familie Ebert - heute Rischensiek 52
 
Straße Oberdorf zum Ende der 50ger Jahre.
 Blickrichtung Straße abwärts. 
links: das Anwesen Volkmer mit Scheune und Wohnhaus, folgend die Wohnhäuser Schröder und Matschulat, rechts das Wohnhaus der Familien  Surup/Drubel
Spielplatz Straße Oberdorf
Blickrichtung Dorf aufwärts. Oberdorf in den 50ger Jahren des vorigen Jahrhunderts mit Kindern aus der Nachbarschaft
links: Haus Ewald Meyer, Alwin
Maume, rechts: Stallungen  Willi Thies
 Das Foto aus dem Anfang des vorigen Jahrhunderts zeigt den Bienenstand von Otto Rohrberg an der Seitenwand der Scheune auf dem Anwesen der Familien Rohrberg/Volkmer, Oberdorf 18/20 , s. u.

                  Haus Nr. 1/Oberdorf 21, Baujahr 1873, einst eines der ältesten Häuser - Wohnhaus mit angebautem Stall - wurde im November 2008 abgebrochen. Das Gebäude war in einem schlechten Zustand und unbewohnt. Der Abbruch wurde sorgsam durchgeführt, denn das somit gewonnene Baumaterial - Balken und Lehmsteine - ist sehr gefragt. Dieses Baumaterial wird bei der Restaurierung alter Fachwerkhäuser verwendet. Vielleicht wird das Haus an einem andren Ort wieder aufgebaut? Schade, der Abbruch reißt in die Häuserzeile im Oberdorf ein Loch. Das uns gewohnte Bild gibt es nicht mehr. Das Oberdorf bekommt ein neues Erscheinungsbild.
... ihr Herz schlug für die Feuerwehr!
Es ist 70 Jahre her, als diese 6 Mielenhäuser-Jungens schon begeisterte Fans der Freiwilligen Feuerwehr waren. Um dieses zum Ausdruck zu bringen, nahmen sie "gut ausgerüstet" an einem Kirmesumzug teil. Später waren sie aktive Feuerwehrmänner und blieben der Feuerwehr über Jahrzehnte treu.


                
  Tiefbrunnenbau "Zum Schorfhagen 40"
Zur Verbesserung der Wasserversorgung des Dorfes wurde 1961 ein Tiefbrunnen gebaut. Die Bohrung ging in eine Tiefe von 102 m. Das Wasser aus dieser Förderstelle wurde in den 1936 errichteten Hochbehälter gepumpt und in das Leitungsnetz eingespeist. Die Versorgung des Dorfes mit Trinkwasser aus der Quelle im "Stemmgraben", die seit 1936 die Wasserversorgung sicherte, konnte somit verbessert werden und entsprach dem Bedarf.
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